Hauptauswahl


 

Nächste Sitzung des 22. Landesschulbeirats

am 14. Juni 2018

10.15 Uhr, Kultusministerium Konferenzraum 1

  Einladung:

 

 

 

 

Pressemitteilung vom 14. Mai 2018


             Landesschulbeirat Baden-Württemberg begrüßt die stufenweise Einführung des Ethikunterrichts ab Klasse 5 in der Sekundarstufe I

Ethikunterricht auch an den Grundschulen muss dringend eingerichtet werden

 

Wir freuen uns, dass Ethikunterricht ab Klasse 5 bis zum Schuljahr 2021/2022  in allen Schularten der Sekundarstufe eingeführt wird, erklärt Ingeborge Schöffel-Tschinke, die Vorsitzende des Landesschulbeirats (LSB). Die gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre machen eine intensive Werteerziehung in unseren Schulen notwendig. Da immer mehr Schülerinnen und Schüler nicht am Religionsunterricht teilnehmen, ist es umso wichtiger, dass die Schule diesen Kindern und Jugendlichen mit dem Fach Ethik ein Feld bietet, auf dem eine fundierte Auseinandersetzung mit den Werten unserer Gesellschaft stattfindet, so Schöffel-Tschinke weiter. Zunehmende Diversität und die Notwendigkeit, geflüchtete Kinder schnell in unsere Gesellschaft zu integrieren, erfordern schnelles und konsequentes Handeln.

 

Umso wichtiger ist es, gerade die Grundschulkinder nicht auszunehmen. Bereits im April 2016 forderte der LSB in einem einstimmigen Beschluss, ab Klasse 1 für alle Kinder, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, ein flächendeckendes Ethikangebot einzuführen. Besonders durch Zuzüge aus dem europäischen Ausland und immer mehr Kinder von Geflüchteten in den Grundschulen besteht hier ein dringender Bedarf. Es nehmen zwar in den Grundschulen rund 30% der nicht getauften Kinder am Religionsunterricht teil, dies ist allerdings auch der veränderten Taufpraxis geschuldet. Gerade Kinder aus nicht religiös gebundenen Elternhäusern oder muslimischen Glaubens erhalten weitgehend keinerlei Unterrichtsangebot in Religion oder Ethik.

Wir bedauern, dass es (trotz eines anderslautenden Gerichtsurteils) in Baden-Württemberg bis heute keinen Rechtsanspruch auf Ethikunterricht gibt und halten es für dringend erforderlich, zeitnah einen entsprechenden Bildungsplan zu erstellen und Ethikunterricht für alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von Alter und Schulart, einzuführen, betont Ingeborge Schöffel-Tschinke. Der Standpunkt, Werteerziehung in den Schulen sei nicht auf ein Fach begrenzt und finde tagtäglich statt, sei nicht mehr zeitgemäß. Es gehe nicht an, den Schulen die Verantwortung für die Werteerziehung zuzuweisen, ohne sie mit den entsprechenden Mitteln und Möglichkeiten auszustatten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konstituierende Sitzung des 22. Landesschulbeirats

am 12. Oktober 2017

10.15 Uhr, Kultusministerium Konferenzraum 1

 

 

Staatssekretär Volker Schebesta gratuliert Ingeborge Schöffel-Tschinke

zur Wiederwahl als Vorsitzende des LSB

 

Die Vorsitzende und ihre Stellvetreter:

von links: E. Mutscheller, I. Schöffel-Tschinke, C. Batt-Behrend, K.-H. Wagner

 

 

 

 

 

 

 

 


 





 Letzte Änderung: 10.11.2017